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Psychotherapeutische
Praxis

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Herzlich Willkommen!

„Ich muss das doch alleine schaffen.“

„Wer eine Psychotherapie braucht, zeigt Schwäche und hat sein Leben nicht unter Kontrolle“

„So schlimm sind meine Probleme doch gar nicht, dass ich eine Therapie brauche. Das muss auch anders gehen.“

„Wenn ich das jemanden erzähle, denkt er/sie bestimmt, ich sei verrückt.“

Wenn Sie diese Seite gefunden haben, dann kennen Sie wohl den ein oder anderen Glaubenssatz, der hier gerade angeführt wurde oder jedenfalls ähnliche. Sie spielen mitunter schon länger mit dem Gedanken, eine Therapie zu beginnen, haben sich bisher aber nicht „drüber“ getraut, es aufgeschoben oder gehofft, es würde „von selbst“ wieder vergehen und sich irgendwie auflösen.

Vielleicht ist es gerade jetzt an der Zeit, mit diesen Annahmen und Glaubenssätzen aufzuräumen. Ich freue mich, dass Sie den ersten Schritt gewagt haben, sich Ihren Problemen zu stellen und die Bereitschaft zu einer tiefgreifenden Veränderung mitbringen. Sich in eine Psychotherapie zu begeben ist kein Zeichen von Schwäche, sondern vielmehr von Stärke, Verantwortung für den eigenen Lebensweg zu übernehmen. Es erfordert viel Mut und Überwindung sich jemand Fremden zu öffnen und seine innersten Gefühle und Gedanken anzuvertrauen.

Unsere Psyche ist sehr komplex, oft listenreich und auch etwas bequem: Was wir gelernt haben, die Erfahrungen, die wir gemacht haben, wie mit uns umgegangen wurde, welches Bild wir von uns entwickelt haben; all dies fährt sich fest und wird gerne in Endlosschleifen wiederholt und (unbewusst) in verschiedenen Lebenssituationen bestätigt.

Wenn Sie sich auf die Reise machen, Ihren Mustern auf den Grund zu gehen, sie zu erkennen und in weiterer Folge aufzulösen, erhalten Sie mehr Verständnis und Wertschätzung sich selbst und Ihrem Leben gegenüber.

Ich begleite Sie professionell und mit viel Herz auf diesem Weg.

Warum
Psychotherapie?

Psychotherapie ist ein bewährter Weg, seelisches Leid zu verstehen und zu lindern. Unabhängig von der jeweiligen Richtung oder Schule gilt die Psychotherapie als anerkanntes, nachgewiesen wirksames Verfahren zur Behandlung psychischer Erkrankungen oder Störungen.

Um eine Psychotherapie zu machen, braucht es jedoch nicht zwingend eine „Diagnose“; auch in Zeiten großer innerer Belastung – sei es durch anhaltenden Stress, Überforderung oder Erschöpfung – bei körperlichen Beschwerden ohne klare Ursache oder traumatisierenden Erfahrungen, kann eine Psychotherapie helfen. Sie unterstützt außerdem bei Lebensfragen oder -krisen und der eigenen persönlichen Entwicklung.

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision – was bedeutet das?

Als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision befinde ich mich in der letzten Phase meiner 7-jährigen Psychotherapie-Ausbildung (seit November 2024). Das bedeutet, dass mein Vorgehen in der Therapie durch ein/e Supervisor:in sozusagen „fernüberwacht“ wird. Dabei geht es nicht um Sie persönlich, sondern darum, wie ich mit Ihnen als Klient:in und Ihrer Problematik umgehe. Die Themen werden anonymisiert besprochen, und Supervisoren unterliegen - wie alle anderen Psychotherapeut:innen auch - der gesetzlichen Schweigepflicht.

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Die Integrative Gestalttherapie gehört zu den humanistischen Verfahren in der Psychotherapie.
 
Das bedeutet, dass sie dem Menschen in seiner Gesamtheit begegnet und ihn als Einheit emotionaler, körperlicher und gedanklicher Prozesse versteht.
Gleichzeitig wird die Einzigartigkeit jedes Menschen wertgeschätzt und entsprechend in die therapeutische Behandlung miteinbezogen. Sie zeichnet sich durch eine annehmende und offene Begegnung auf Augenhöhe zwischen Therapeut:in und Klient:in aus.

Charakteristisch für die Integrative Gestalttherapie ist ein starker Fokus auf die gegenwärtige Situation und die Begegnung im Hier und Jetzt:

„Was immer existiert, ist hier und jetzt. Die Vergangenheit ist gegenwärtig als Erinnerung, Nostalgie, Bedauern, Ressentiment, Phantasie, Legende, Geschichte. Die Zukunft existiert in der aktuellen Gegenwart als Vorwegnahme, Planung, Probehandeln, Erwartung, Hoffnung oder Furcht und Verzweiflung.“

 

Lore Perls
(Mitbegründerin der Gestalttherapie)

In therapeutischen Gesprächen, aber auch mit Körperarbeit oder kreativen Medien, werden die momentanen Gefühle und Wahrnehmungen aufgegriffen, gemeinsam „erforscht“ und so zum Mittelpunkt des therapeutischen Prozesses gemacht. 
 
Die vorhandenen Handlungsspielräume können so erweitert und neue Möglichkeiten aufgezeigt werden.
 
Sie lernen sich selbst besser zu verstehen, heilsame Erfahrungen zu machen und Ihren Weg eigenverantwortlich zu beschreiten.
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Über mich

Während andere schon früh wissen, wohin (jedenfalls ihre berufliche) Reise gehen soll, sollte sich mein Leben eher nach dem Motto „Der Weg entsteht im Gehen“ gestalten.

 

So habe ich ursprünglich das Kolleg für Druck- und Medientechnik an der „Grafischen“ in Wien absolviert, im zweiten Bildungsweg das Studium der Skandinavistik abgeschlossen (ich spreche fließend Schwedisch) und bin seit Jahren in der Privatwirtschaft tätig.  

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Arbeitsschwerpunkte

Eines vorweg: Ich verstehe meine therapeutische Arbeit als Arbeit für und mit meinem Gegenüber. Dabei steht für mich als Gestalttherapeutin nicht die Symptomatik oder das Krankheitsbild im Vordergrund, sondern ich versuche, Sie mit all den Erfahrungen und Ihren Eigenschaften – alldem was Sie ausmacht – in Ihrer Gesamtheit wahrzunehmen. Nur so können wir einen für Sie passenden und stimmigen Weg erarbeiten.

Ich unterstütze Sie bei den folgenden Themen:

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Ängste

Angst ist eine schwer aushaltbare Emotion. Viele unserer getroffenen - aber häufig auch vermiedener - Entscheidungen, werden von der Angst vor Veränderung getragen.

Oftmals hemmt sie einen und hält zurück, manchmal überkommt sie einen in Form von Panikattacken  völlig „out of the blue“ ohne unmittelbaren Bezug.  

Sie kann sich generell als „Angst vor der Zukunft“ oder in Form einer spezifischen Phobie zeigen (Höhenangst, Platzangst, Spinnenangst etc.).

Welches Gesicht Ihre Angst auch zeigt, ich unterstütze Sie dabei ihr zu begegnen.

Zwänge

Spätestens seit der Fernsehserie „Monk“ ist zwanghaftes Verhalten auch der breiten Öffentlichkeit bekannt. Hier handelt es sich um bestimmte Handlungen, die – wie der Name schon sagt – zwanghaft wiederholt werden (müssen), um einer großen inneren Anspannung entgegenzuwirken. Dabei kann es sich um exzessives Händewaschen oder Putzen handeln, das Bedürfnis, Dinge oftmals kontrollieren oder zählen zu müssen (z.B. häufiges Auf- und Zusperren der Wohnungstüre; kontrollieren, ob der Herd ausgeschaltet ist, etc.). Die Betroffenen wissen, dass diese Tätigkeiten sinnlos sind, können aber trotz größter Anstrengungen die Handlungen nicht unterlassen.

Ein weniger bekanntes und mindestens genauso häufiges Phänomen bei Zwängen ist das der Zwangsgedanken. Viele kennen es als ununterbrochenes Gedankenkreisen oder ewig fortlaufende innere Monologe. Doch Zwangsgedanken sind mehr als das; die Betroffenen müssen dabei an für sie sehr quälende Dinge denken, die sie für verwerflich oder unmoralisch halten. Dabei bekommen diese Gedanken so eine Macht, dass der oder die Betroffene Angst davor bekommt, diese auch in die Realität umzusetzen. Häufig haben sie gewaltvollen oder sexuellen Inhalt, was sie zudem sehr schambehaftet macht.

Für mich sind Zwangsgedanken ein oft übersehenes Krankheitsbild, unter dem die Betroffenen sehr leiden und aufgrund der großen Scham häufig Jahre brauchen, bis sie in eine Therapie finden. Es ist mir daher ein besonders großes Anliegen, mit Menschen mit einer Zwangssymptomatik zu arbeiten.

Lebenskrisen & -überforderung

Ob im beruflichen Kontext, oder im Privatleben: Wir alle begegnen Situationen im Leben, die uns belasten und/oder überfordern, aus der Bahn werfen und unser bisher geführtes Leben mitunter in Frage stellen.

Dazu gehören:

Beziehungsthemen: Probleme in der Partnerschaft oder Familie, nach einer Trennung oder einem Verlust, bei Einsamkeit, o.Ä.,

Arbeitsthemen: Jobverlust, Erschöpfung, Burn-out, Stress und „Mental Overload“,

Lebensfragen: Kinderwunsch (oder auch keinen zu haben), Berufswahl, Umzug, etc. .

Körper & Krankheit

Die Gestalttherapie – wie auch einige andere psychotherapeutische Schulen – hat einen ganzheitlichen Zugang zu Körper, Seele und Geist, die in ihren Augen eine Einheit bilden. Man kann demnach nicht das eine betrachten, ohne das andere zu berücksichtigen.

So wirkt unsere Psyche auch auf unseren Körper und kann zu körperlichen Beschwerden oder Schmerzen ohne ersichtlichen Grund oder medizinischen Befund führen (wir sprechen dann von psychosomatischen Störungen, beispielsweise bei Kopfschmerzen/ Migräne, Rückenschmerzen oder chronischer Gastritis – um nur einige zu nennen).

Umgekehrt kann uns der (mitunter plötzliche) Verlust von Gesundheit oder Beweglichkeit (etwa nach Verletzungen, Operationen oder bei schweren Diagnosen) in Kontakt mit der eigenen Verwundbarkeit oder Sterblichkeit bringen und uns völlig aus der Bahn werfen.

Dies muss uns nicht immer selbst betreffen; Angehörige psychisch oder physisch kranker Menschen sind enormen Belastungen und zahlreichen Einschränkungen ausgesetzt. Häufig leiden auch bereits erwachsene Kinder psychisch kranker Eltern an den (traumatischen) Auswirkungen auf ihre Kindheit.

Unmittelbar mit unserer Körperlichkeit ist auch das Thema der Sexualität verbunden, die ebenfalls Thema in der Psychotherapie sein kann.

Selbstwert & Selbstgefühl

Selbstwertthemen und Selbstzweifel begleiten viele von uns in einer Leistungsgesellschaft, in der früh viel Druck aufgebaut wird und man häufig damit konfrontiert wird, nicht genug oder nicht gut genug zu sein.

Ob in der Schule, im Beruf, beim Sport, unser Aussehen betreffend usw. – es geht um die ständigen Gefühle von „Entsprechen-müssen“, einem permanenten „Sich-vergleichen“, übertriebene und häufige Versagensängste, Leistungsdruck, Perfektionismus, hohe Ansprüche – sie alle sind Ausdruck einer Selbstwertproblematik.

Was bin ich (mir selbst) wert und wieviel wert darf ich mir sein? Wer bestimmt ihn eigentlich – meinen Wert – wenn nicht ich selbst? Aber auch: Wie werde ich gesehen und wie möchte ich gesehen werden?

All dies sind Fragen, denen man in einer Psychotherapie Schritt für Schritt auf den Grund gehen kann.

Trauma

Traumata haben viele Gesichter. Meist braucht es einen besonders geschützten Rahmen und einen sicheren Ort, um überhaupt darüber sprechen oder sich gar damit auseinandersetzen zu können.

 

Ich möchte Ihnen diesen Ort des Vertrauens bieten und stehe Ihnen nach belastenden Erlebnissen in der Kindheit oder im Erwachsenenalter zur Seite.

Depression

Die Depression zählt neben den Angsterkrankungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Ich begleite Sie durch die dunklen und schweren Zeiten der Depression hindurch.

Mein besonderes Interesse liegt dabei beim Störungsbild der hochfunktionalen Depression. Diese zeichnet sich – wie der Name schon sagt – durch eine hohe Leistungsfähigkeit trotz der typischen Krankheitssymptome wie innere Leere, Sinn- und Antriebslosigkeit sowie einer starken Erschöpfung und Müdigkeit aus. Daher wird sie auch als „maskierte“ oder „versteckte Depression“ bezeichnet.  

Was Sie wissen sollten

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bedingungen

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Erstgespräch

Eine erfolgreiche Psychotherapie braucht eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Therapeut:in und Klient:in. Sie ist sozusagen die Basis unserer gemeinsamen Arbeit.

 

Das Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen, der Eruierung Ihrer Situation und Ihrem Anliegen und der Besprechung von Erwartungen und Zielen. So können wir sehen, ob wir zusammen finden und ich die richtige Therapeutin für Ihre Thematik bin.

 

Das Erstgespräch dauert 50 Minuten und wird als reguläre Einheit verrechnet.

Kontakt

Dauer & Setting

Ein guter therapeutischer Prozess braucht Kontinuität und häufig auch viel Zeit. Wie lange dieser dauert, hängt von vielen Faktoren ab, ist individuell sehr verschieden und daher entsprechend schwierig zu prognostizieren.

Es empfiehlt sich ein wöchentlicher Rhythmus, der bei Bedarf auf zwei Termine pro Woche verkürzt, aber auch auf größere Intervalle ausgeweitet werden kann (z.B. alle 14 Tage).

 

Eine Einheit dauert 50 Minuten. Bei Bedarf, z.B. Immobilität, biete ich auch Online-Termine an. Das Thema der Online-Therapie ist spätestens seit Corona allgegenwärtig. Für mich stellt es eine Möglichkeit dar, in Verbindung zu bleiben, ersetzt aber keineswegs den persönlichen Kontakt und sollte daher eher die Ausnahme darstellen.

Ich arbeite derzeit ausschließlich im Einzelsetting mit jungen Erwachsenen (ab 16 Jahren) und Erwachsenen allen Alters.

Kosten

Die Kosten für Psychotherapie sind hierzulande meist selbst zu tragen. Eine Teilrefundierung durch die staatlichen Krankenkassen ist nur bei eingetragenen Psychotherapeut:innen möglich – nicht bei jenen in Ausbildung unter Supervision.

Einige private Zusatzversicherungen leisten Kostenzuschüsse oder -ersatz.

 

Die Kosten für eine Einheit betragen 85 Euro. Je nach Verfügbarkeit und Ihren finanziellen Möglichkeiten können wir auch über einen Sozialtarif sprechen.

Verschwiegenheit

Sie können sich sicher sein: Was zwischen uns besprochen wird, bleibt unter uns. Als Psychotherapeutin unter Supervision unterliege ich, wie bereits fertige Psychotherapeut:innen, der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht.

 

Ihre Daten sowie sämtliche Inhalte der Therapie werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um nahestehende Verwandte, Ihre/n Partner:in oder eine offizielle Stelle oder Institution handelt.

 

Allein die Tatsache, dass Sie überhaupt bei mir in Therapie sind, unterliegt bereits der Geheimhaltung.

Absageregelung

Sollten Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich Sie, mir möglichst zeitnah Bescheid zu geben, spätestens jedoch 48 Stunden vor dem Termin.

 

Im Krankheitsfall oder ähnlichen Situationen akzeptiere ich auch eine Absage bis zu 24 Stunden zuvor.

 

Bei kurzfristigerer Absage oder Nicht-Erscheinen erlaube ich mir, den vollen Stundensatz in Rechnung zu stellen.

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